Das US-Außenministerium hat seine Reisewarnung für Baja California Sur am 20. Juni 2026 auf Stufe 3 angehoben und empfiehlt Reisenden, nicht unbedingt notwendige Reisen zu überdenken. Die Warnung hebt einen seit Januar um 34 Prozent gestiegenen Mordrate in Cabo San Lucas und La Paz hervor. US-Bürger werden aufgefordert, abgelegene Gebiete nach Einbruch der Dunkelheit zu meiden.
Mexikanische Tourismusbehörden reagierten mit einer Verstärkung der Bundespolizei entlang des Touristenkorridors zwischen Cabo und San José del Cabo. Hotelverbände melden bisher keine Stornierungen, rechnen jedoch mit einem kurzfristigen Rückgang der Buchungen.
Die Warnung folgt ähnlichen Stufe-3-Einstufungen für andere mexikanische Bundesstaaten, die im Mai ausgesprochen wurden. Sie bleibt mindestens bis zum 30. September 2026 in Kraft und wird danach erneut geprüft.
Reiseversicherer haben begonnen, in neuen Policen vorübergehende Ausschlüsse für die betroffene Region aufzunehmen.
Was das für Sie bedeutet
Überprüfen Sie bestehende Buchungen und erwägen Sie eine Reiseversicherung, die Stornierungen wegen behördlicher Warnungen abdeckt. Bleiben Sie in den Resortgebieten und nutzen Sie ausschließlich vorab gebuchte Hoteltransfers statt lokaler Taxis nach Sonnenuntergang.
Beobachten Sie die Website des Außenministeriums vor der Abreise auf Aktualisierungen. Vermeiden Sie das öffentliche Zeigen von Wertsachen und registrieren Sie sich beim STEP-Programm für Echtzeitwarnungen.
Alternative Ziele wie Puerto Vallarta und die Riviera Maya bleiben auf Stufe 2 und können vergleichbare Stranderlebnisse ohne die aktuellen Einschränkungen bieten.
