Reisende in einige der meistbesuchten Ziele Europas müssen 2026 mit höheren Touristensteuern kalkulieren, da mehrere Orte Gebühren erhöhen oder die Zahl der betroffenen Besucher ausweiten. Die Änderungen reichen von kleinen Tagesabgaben bis hin zu deutlich höheren Rechnungen für bestimmte Aufenthalte, Kreuzfahrthäfen und sogar ausgewählte Outdoor-Routen.
In Spanien hat Barcelona seine Touristensteuer ab April verdoppelt, während Katalonien und die Balearen weiterhin Besucherabgaben nach Unterkunftsart erheben. Die Quelle sagt, dass Besucher Barcelonas, die im Voraus buchen, von April bis Juli an bestimmten Tagen €5 zahlen, bei Last-Minute-Buchungen steigt der Betrag auf €10, während Katalonien außerhalb Barcelonas und die Balearen eigene separate Sätze haben.
Auch in Griechenland steigen die Kosten mit der Saison. Der Artikel sagt, dass Besucher in den Wintermonaten eine tägliche Steuer von €2-€15 zahlen können und zwischen April und Oktober €4-€15, sodass sich eine einwöchige Reise auf €28-€105 pro Person summiert.
Portugals System bleibt uneinheitlich, da die Gebühren von der jeweiligen Gemeinde und nicht landesweit festgelegt werden. In Lissabon beträgt die Steuer derzeit €4 pro Person und Nacht, in Porto €3, und einige Regionen der Algarve verlangen €1-€2, während andere Orte wie Coimbra niedriger liegen.
Über die Iberische Halbinsel hinaus hebt der Artikel Venedigs wieder eingeführte tägliche Touristenabgabe hervor, die für Besucher mit Vorausbuchung €5 und für Buchungen weniger als vier Tage vor der Ankunft €10 beträgt. Norwegen wird es Gemeinden erlauben, eine Steuer von 3% auf Übernachtungsgäste und Kreuzfahrtpassagiere zu erheben, und Island hat seine Kraftstoffsteuer durch eine kilometerabhängige Straßenbenutzungsgebühr ersetzt, die auch für Touristen gilt.
Schottland wird ab 24 July 2026 in Edinburgh eine eigene Abgabe einführen, wobei auf seit October 2025 gebuchte Aufenthalte eine 5% Visitor Levy auf Unterkunftskosten aufgeschlagen wird. Der Artikel merkt außerdem an, dass Wales bislang keine Touristensteuer hat und eine vorgeschlagene Abgabe frühestens ab April 2027 erwartet wird.
Einige Reiseziele setzen auf engere Gebühren, um den Druck in bestimmten Gebieten zu steuern, statt auf flächendeckende städtische Abgaben. Teneriffas neue Öko-Steuer gilt nur für Wanderer auf bestimmten Routen im El Teide National Park, während auch Amsterdam, Milan und Brussels zu den Orten gehören, an denen die Unterkunftskosten durch höhere Steuern oder Aufschläge steigen.
