Die USA und Kanada haben am 2. Juni eine Vereinbarung unterzeichnet, um ab dem 1. September Vorabkontrollen an sechs neuen kanadischen Flughäfen einzuführen. Halifax, Winnipeg, Edmonton, Victoria, Kelowna und Quebec City ergänzen die bestehenden Standorte in Toronto, Vancouver und Montreal. Beamte des US-Zoll- und Grenzschutzes werden die Einrichtungen betreiben.
Die Vorabkontrolle ermöglicht es Passagieren, Einwanderungs-, Zoll- und Agrarinspektionen bereits auf kanadischem Boden zu durchlaufen. Die durchschnittlichen Anschlusszeiten an US-Drehkreuzen sollen um 45 Minuten sinken. Das Programm baut auf dem Präclearance-Abkommen von 2019 zwischen beiden Ländern auf.
Im Hintergrund haben die ursprünglichen fünf Flughäfen 2025 16 Millionen Reisende abgefertigt. Kanadische Flughäfen haben 340 Millionen kanadische Dollar in neue Kontrollhallen und Technik investiert. Die Erweiterung unterstützt die Rückkehr des grenzüberschreitenden Verkehrs auf Vorkrisenniveau.
Airlines, die US-Routen von den neuen Städten aus bedienen, sind unter anderem Air Canada, WestJet und Porter. Kleinere Fluggesellschaften erhalten Zugang zu US-Zielen, die bisher durch Zollbeschränkungen eingeschränkt waren.
Was das für Sie bedeutet
Buchen Sie Anschlussflüge über US-Drehkreuze mit der Gewissheit, dass die Vorabkontrolle verpasste Anschlüsse reduziert. Erscheinen Sie zwei Stunden vor Abflug an den kanadischen Flughäfen für Flüge in die USA. Führen Sie dieselben Dokumente mit, die für eine normale US-Einreise erforderlich sind, einschließlich ESTA oder Visum.
Global-Entry-Mitglieder können an allen neuen Standorten beschleunigte Spuren nutzen. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Aufgabegepäck, da die Vorabkontrolle für einige Reisen keine erneute Gepäckaufgabe umfasst.
Weitere kanadische Städte sollen dem Programm bis 2028 beitreten und die grenzüberschreitende Reise weiter erleichtern.
