Das indische Innenministerium hat die Verlängerung der e-Visa-Gültigkeit für US-Bürger auf fünf Jahre ab dem 1. Juli 2026 bestätigt. Bewerber müssen weiterhin die Standardgebühr von 80 US-Dollar entrichten und sich mindestens vier Tage vor der Reise online registrieren. Die Änderung gilt für die Kategorien Tourismus, Geschäftsreisen und medizinische Behandlungen.
Bereits vor Juli ausgestellte einjährige e-Visas bleiben bis zum Ablauf gültig, können jedoch nicht unter die neue Regelung verlängert werden. Behörden rechnen damit, dass die Zahl der US-Besucher im ersten Jahr um 25 Prozent steigt. Die Bearbeitungszeit bleibt bei drei bis fünf Werktagen für die meisten Antragsteller.
Reisende sollten beachten, dass das e-Visa Aufenthalte von bis zu 180 Tagen pro Besuch erlaubt, jedoch höchstens zwei Einreisen pro Kalenderjahr. Überziehungen ziehen Bußgelder ab 500 US-Dollar und mögliche künftige Einreiseverbote nach sich. Die Maßnahme steht im Einklang mit Indiens Ziel, die Einreise für wichtige Quellmärkte zu vereinfachen.
US-Bürger mit gültigen zehnjährigen Touristenvisa können diese bis zum Ablauf weiter nutzen. Die e-Visa-Option bietet eine günstigere Alternative für alle, die digitale Abwicklung bevorzugen. Indische Botschaften in den USA nehmen ab dem 30. Juni 2026 keine Papier-Visumanträge von US-Bürgern mehr an.
Branchenanalysten erwarten, dass die Regelung Freizeitreisenden zugutekommt, die mehrere Reisen nach Rajasthan, Kerala und in den Himalaya planen. Auch Geschäftsreisende, die jährliche Konferenzen in Mumbai und Bengaluru besuchen, profitieren von der Vereinfachung. Die Regierung wird das Programm nach zwölf Monaten überprüfen und möglicherweise auf weitere Nationalitäten ausweiten.
Antragsteller müssen aktuelle Fotos und Pass-Scans hochladen, die strengen Vorgaben entsprechen. Bei Vorstrafen ist eine separate Genehmigung indischer Behörden erforderlich. Die Verlängerung betrifft nicht die Visabestimmungen für Bürger anderer Länder.
