Die aktualisierte Warnung betrifft Gebiete um Antalya, Side und Marmaris, wo seit dem 25. Juni mehr als 12.000 Hektar durch Brände zerstört wurden. Mehrere Hotels wurden evakuiert, und die Küstenstraße D400 bleibt teilweise gesperrt. Das FCDO rät von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen in die betroffenen Bezirke ab, bis auf Weiteres.
Die türkischen Behörden haben 2.400 Feuerwehrleute und 18 Flugzeuge zur Bekämpfung der Brände eingesetzt. Resort-Betreiber melden 40 Prozent Stornierungen für die ersten beiden Juli-Wochen. Alternative Inlandstrecken über das Taurusgebirge sind offen, verlängern die Transfers vom Flughafen Antalya jedoch um drei Stunden.
Im Hintergrund hatte die Türkei bereits 2021 ähnliche Brände erlebt, die vergleichbare Warnungen auslösten. Verbesserte Frühwarnsysteme und EU-finanzierte Feuerlöschgeräte haben die Reaktionszeiten verkürzt. Die aktuelle Saison war ungewöhnlich trocken mit Temperaturen über 40 Grad Celsius.
Was das für Sie bedeutet
Prüfen Sie Ihre Buchungsbedingungen sofort und erwägen Sie eine Umbuchung in unbetroffene Gebiete wie Istanbul oder Kappadokien. Schließen Sie eine Reiseversicherung ab, die Waldbrandstörungen abdeckt, und prüfen Sie täglich die FCDO-Website. Vermeiden Sie Autofahrten mit Mietwagen in bewaldeten Zonen und speichern Sie Notfallnummern der örtlichen Tourismuspolizei.
Bereits in der Region befindliche Reisende sollten die Evakuierungspläne der Hotels befolgen und sich über die App „Locate“ beim britischen Konsulat registrieren. Erwägen Sie flexible Flugoptionen für die Rückreise, da der Flughafenbetrieb durch Rauch verzögert werden kann.
