Das Nationale Migrationsinstitut Mexikos hat am 25. Juni neue automatisierte Kioske an den südlichen Landgrenzen in Betrieb genommen. Berechtigte Bürger aus Guatemala und Belize erhalten nach einem Gesichtserkennungsscan eine 180-tägige Touristenkarte. Das System verarbeitet 1.200 Reisende pro Stunde und Spur.
Das Upgrade behebt langjährige Beschwerden über Staus an der Grenze. Der Tourismus aus Zentralamerika wuchs 2025 um 22 Prozent. Behörden erwarten durch die Effizienzsteigerung weitere Zuwächse bei grenzüberschreitenden Reisen.
Ähnliche automatisierte Systeme sind seit 2023 an mexikanischen Flughäfen im Einsatz. Die Einführung an den Landgrenzen erforderte 18 Millionen US-Dollar an neuer Infrastruktur. Guatemala und Belize haben einer gegenseitigen Datennutzung für Sicherheitskontrollen zugestimmt.
Eine Ausweitung auf weitere Nationalitäten ist für 2027 geplant.
Was das für Sie bedeutet
Reisende aus Guatemala und Belize sollten die neuen Kioske nutzen und Stoßzeiten zwischen 8 und 10 Uhr vermeiden. Führen Sie einen gültigen Reisepass und einen Nachweis ausreichender Mittel für den 180-tägigen Aufenthalt mit. Personen mit Vorstrafen müssen weiterhin im Voraus ein Visum beantragen.
Autofahrer, die mit Fahrzeugen einreisen, benötigen die übliche vorübergehende Einfuhrgenehmigung, die nun am selben Kiosk erledigt werden kann. Vermeiden Sie informelle Grenzhelfer, die möglicherweise überhöhte Gebühren verlangen.
Das System soll später auf Honduras und El Salvador ausgeweitet werden und den regionalen Reiseverkehr weiter vereinfachen.
