Neuseeland hat sein Working-Holiday-Visum-Programm zum 1. Juli 2026 auf 35 neue Länder ausgeweitet. Berechtigte Bürger im Alter von 18 bis 30 Jahren können ein 12-monatiges Visum beantragen, das Tourismus und Teilzeitarbeit erlaubt. Die Quoten reichen von 100 Plätzen für kleinere Nationen bis zu 2.000 für größere Partner wie Brasilien und Vietnam.
Antragsteller müssen eine gültige Krankenversicherung und einen Nachweis über 4.200 NZD an Mitteln vorlegen. Das Programm galt bisher nur für 20 Länder, hauptsächlich in Europa und Asien. Immigration New Zealand erwartet 15.000 zusätzliche Teilnehmer im ersten Jahr.
Die Erweiterung soll den Arbeitskräftemangel in Gastgewerbe und Landwirtschaft nach der Pandemie lindern. Visuminhaber können das Visum auf 23 Monate verlängern, wenn sie drei Monate Saisonarbeit leisten. Die Partnerländer haben sich zu gegenseitigen Jugendmobilitätsabkommen verpflichtet.
Was das für Sie bedeutet
Die Berechtigung auf der Website von Immigration New Zealand prüfen und mindestens acht Wochen vor der geplanten Reise online beantragen. Nachweis der Mittel über aktuelle Kontoauszüge vorbereiten und eine umfassende Reiseversicherung mit den Mindestdeckungssummen abschließen. Arbeitsangebote im Voraus über zugelassene Plattformen für Saisonarbeiter sichern, um die Zeit optimal zu nutzen.
Inlandsflüge und Unterkünfte erst nach Visumgenehmigung buchen, um finanzielle Verluste zu vermeiden. Über offizielle Facebook-Gruppen mit früheren Teilnehmern vernetzen, um regionsspezifische Jobtipps zu erhalten. Digitale Kopien aller Dokumente einschließlich Versicherung und Arbeitsverträgen aufbewahren.
Das Visum schafft Möglichkeiten für eine längere Erkundung beider Inseln, während die Kosten durch Gelegenheitsarbeit ausgeglichen werden.
