Die thailändische Tourismusbehörde gibt ab dem 12. Juni 2026 eine erhöhte Sicherheitswarnung für die Küstengebiete von Phuket und Krabi heraus, bedingt durch starke Strömungen und Sichtungen von Würfelquallen. Die Behörden verzeichneten im Mai 47 Rettungsaktionen und drei Todesfälle, was die Aktualisierung auslöste. Rote Flaggen markieren nun Badeverbotszonen an 18 beliebten Stränden, darunter Patong und Railay.
Die lokalen Rettungsschwimmerteams verstärken die Patrouillen auf 24 Stunden und setzen Drohnenüberwachung über 12 Kilometer Küstenlinie ein. Reiseveranstalter müssen Gäste vor Wasseraktivitäten über Sicherheitsprotokolle informieren. Die Warnung entspricht den Monsunmustern und gilt bis Oktober.
Im Hintergrund werden ähnliche Warnungen jährlich herausgegeben, doch in diesem Jahr durch klimabedingte Strömungsveränderungen verschärft. Phuket verzeichnete im ersten Quartal 2026 2,8 Millionen Besucher. Das benachbarte Malaysia hält an seinen gelben Flaggenprotokollen an der Ostküste fest.
Was das für Sie bedeutet
Prüfen Sie den täglichen Flaggenstatus über die Thai Beach Safety App, bevor Sie ins Wasser gehen, und schwimmen Sie nur in grünen oder gelben Zonen. Tragen Sie beim Schnorcheln Ganzkörper-Rashguards, um das Risiko von Quallenstichen zu verringern. Buchen Sie Hotels mit privatem Strandzugang für beaufsichtigte Badebereiche.
Vermeiden Sie Alkohol vor dem Schwimmen und betreten Sie nach 18 Uhr kein Wasser mehr, wenn die Rettungsschwimmer ihren Dienst beenden. Schließen Sie eine Reiseversicherung mit medizinischer Evakuierungsdeckung ab, die ab 45 USD pro Woche kostet.
Die Bedingungen dürften sich ab November mit den saisonalen Windveränderungen verbessern.
