Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium hat seine Indonesien-Empfehlungen am 29. Mai 2026 nach erhöhter seismischer Aktivität am Mount Merapi aktualisiert. Stufe 3 empfiehlt, alle nicht unbedingt notwendigen Reisen innerhalb eines Radius von zehn Kilometern um den Vulkan zu unterlassen. Die Warnung wird von der britischen Botschaft in Jakarta ständig überprüft.
Indonesische Behörden haben bereits 12.000 Einwohner aus umliegenden Dörfern evakuiert und mehrere Wanderwege gesperrt. Airlines wie Garuda Indonesia und Lion Air haben in diesem Monat an mehreren Tagen Flüge zum Flughafen Yogyakarta gestrichen. Reisende mit bestehenden Buchungen sollten vor der Abreise ihre Versicherung kontaktieren.
Britische Staatsangehörige, die sich bereits in der betroffenen Region aufhalten, sollten sich bei der Botschaft registrieren und lokale Medien verfolgen. Das FCDO warnt, dass Rettungsdienste bei einem größeren Ausbruch überlastet sein könnten. Reiseversicherungen decken in der Regel keine Ansprüche im Zusammenhang mit vulkanischer Aktivität, sobald eine Warnung Stufe 3 erreicht.
Die Änderung betrifft nicht andere beliebte Ziele wie Bali oder Lombok. Besucher von Jakarta und Sumatra bleiben unter der Standardwarnstufe 2. Die Botschaft wird weitere Updates herausgeben, falls Aschewolken internationale Flugrouten beeinträchtigen.
Unabhängige Reisende sollten Ausdrucke ihrer Versicherungsdokumente und Kontaktdaten der Botschaft mitführen. Teilnehmer von Pauschalreisen sollten mit den Veranstaltern klären, ob die Reiseroute die Sperrzone einschließt. Die Warnung soll voraussichtlich mindestens vier Wochen bestehen bleiben.
Ähnliche Warnungen der Stufe 3 haben Australien und Kanada für dieselbe Region herausgegeben. Indonesiens Nationale Katastrophenschutzbehörde veröffentlicht tägliche Updates in den sozialen Medien. Reisende werden aufgefordert, die offizielle App InaSAFE für Echtzeitwarnungen herunterzuladen.
