Das griechische Zivilschutzministerium hat am 24. Mai eine erhöhte Waldbrandwarnung für die Ägäischen Inseln herausgegeben. Die Warnung bleibt wegen anhaltender Trockenheit bis zum 30. September in Kraft. Rhodos, Kos, Santorini und Mykonos fallen in die höchste Kategorie.
Die Feuerwehrkapazitäten wurden mit zusätzlichen Flugzeugen und Bodeneinsatzkräften verstärkt. Hotels müssen nun monatliche Evakuierungsübungen durchführen. Lokale Behörden versenden SMS-Warnungen in mehreren Sprachen.
Reisende sollten die offizielle SafetyGreece-App für Echtzeit-Updates herunterladen. Wanderungen in bewaldeten Gebieten während der Nachmittagshitze sind zu vermeiden. Mietwagen sollten mindestens fünf Liter Wasser mitführen.
Versicherungen mit Abdeckung für Reiseunterbrechungen durch Naturkatastrophen werden empfohlen. Mehrere große Veranstalter haben flexible Umbuchungsoptionen eingeführt. Kreuzfahrtlinien haben ihre Routen bei Bedarf um zusätzliche Seetage angepasst.
Die Warnung folgt auf die Brände des Vorjahres, die Evakuierungen auf Rhodos erzwangen. Die Tourismuseinnahmen haben sich stark erholt, doch die Betreiber bleiben vorsichtig. Frühbuchungen für Juli und August sind weiterhin solide.
Besucher sollten zwei Fluchtwege aus ihrer Unterkunft kennen. Reisepass und Medikamente gehören in eine Notfalltasche. Anweisungen der örtlichen Polizei und Feuerwehr sind unverzüglich zu befolgen.
Die Lage wird wöchentlich neu bewertet. Aktualisierungen erscheinen auf der Ministeriumswebsite und den Social-Media-Kanälen der Botschaften. Reisende werden dringend gebeten, sich bei ihrem nationalen Reisehinweissystem zu registrieren.
