Das US-Außenministerium gab am 18. Mai 2026 eine vorübergehende Aussetzung aller Visaverfahren an seinen Botschaften in Uganda, der Demokratischen Republik Kongo und Südsudan bekannt. Die Pause gilt sowohl für Nicht-Einwanderer- als auch für Einwanderer-Visa.
Auf den Botschaftswebsites heißt es, dass bereits vereinbarte Termine storniert wurden und die Antragsteller kontaktiert werden, sobald die Dienstleistungen wieder aufgenommen werden. Ein Zeitplan für die Wiederaufnahme wurde nicht genannt.
Die Entscheidung fällt mit verstärkten Gesundheitskontrollen zusammen, die die CDC für Reisende aus diesen Ländern aufgrund anhaltender Ebola-Bedenken in der Region eingeführt hat.
US-Bürger in den betroffenen Ländern werden gebeten, die Botschaftswarnungen zu beachten und gegebenenfalls alternative Visa-Bearbeitungsorte in Betracht zu ziehen.
Reiseversicherungen, die eine Stornierung wegen Visaproblemen abdecken, werden allen empfohlen, die Reisen in diese Länder planen.
Regionale Fluggesellschaften melden bisher nur minimale Auswirkungen auf die Passagierzahlen, rechnen jedoch mit Anpassungen, falls die Pause länger als 30 Tage andauert.
Diplomatische Quellen deuten an, dass die Maßnahme regelmäßig überprüft wird und Aktualisierungen in den kommenden Wochen erwartet werden.
