Das indische Gesundheitsministerium hat am 18. Juni 2026 die Einreisebestimmungen aktualisiert und verlangt ab dem 1. Juli Gelbfieber-Impfzertifikate aus 12 afrikanischen Ländern. Betroffene Länder sind unter anderem Nigeria, Ghana und Kenia. Die Anforderung gilt für alle Ankünfte einschließlich Transit und tritt am 1. Juli in Kraft.
Die Zertifikate müssen WHO-Standards entsprechen und mindestens zehn Tage vor der Ankunft datiert sein. Passagiere ohne gültige Dokumente müssen mit Quarantäne oder Einreiseverweigerung rechnen. Airlines wurden angewiesen, die Zertifikate an den Check-in-Schaltern zu prüfen.
Indien hatte zuvor Ausnahmen für kurze Transitstopps zugelassen, jedoch 2025 importierte Fälle verzeichnet. Die Politik entspricht den Internationalen Gesundheitsvorschriften und ähnelt Anforderungen, die bereits von vielen asiatischen Ländern umgesetzt werden. Impfstellen in Afrika haben ihre Kapazitäten vor der Frist erhöht.
Was das für Sie bedeutet
Lassen Sie sich die Gelbfieber-Impfung mindestens zehn Tage vor der Abreise verabreichen, wenn Sie aus den genannten Ländern reisen. Führen Sie das Original des Internationalen Impfzertifikats mit. Bestätigen Sie die Anforderungen 48 Stunden vor dem Flug bei Ihrer Airline.
Prüfen Sie, ob Ihre Reiseroute Verbindungen über betroffene Länder auch bei kurzen Zwischenstopps umfasst. Bewahren Sie digitale Scans der Zertifikate zusammen mit Papierkopien auf dem Handy auf.
Weitere Länder könnten der Liste hinzugefügt werden, falls sich Ausbruchsmuster ändern. Prüfen Sie vor der endgültigen Planung afrikanischer Reisen die offiziellen Hinweise der indischen Botschaft.
