Kenia hat eine verpflichtende Gelbfieber-Impfung für jede internationale Einreise zum 20. Juni 2026 eingeführt. Reisende müssen bei der Einwanderung ein Internationales Impf- oder Prophylaxezertifikat vorlegen. Die Regel gilt für alle Altersgruppen und schließt Transitpassagiere mit Aufenthalten von mehr als zwölf Stunden ein.
Gesundheitsbehörden verwiesen auf jüngste Ausbrüche im Nachbarland Uganda und im Südsudan. Zugelassene Impfzentren in 40 Ländern können gültige Zertifikate ausstellen. Kenia hat gleichzeitig Impfstellen am Flughafen Nairobi und Mombasa für ungeimpfte Passagiere eröffnet, die 50 US-Dollar kosten.
Die Politik entspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation für endemische Zonen. Die Nachbarländer Tansania und Uganda wenden bereits ähnliche Einreisebestimmungen an. Tourismusvertreter erwarten nur minimale Auswirkungen, da 85 Prozent der Safari-Besucher bereits geimpft sind.
Was das für Sie bedeutet
Die Gelbfieber-Impfung mindestens zehn Tage vor der Abreise in einem zugelassenen Zentrum erhalten und das Zertifikat zusammen mit dem Reisepass aufbewahren. Die Website des kenianischen Gesundheitsministeriums auf die aktuelle Liste zugelassener Zentren im eigenen Land prüfen. Familien mit Kleinkindern sollten Altersausnahmen direkt bei den Fluggesellschaften bestätigen.
Impfung am Flughafen nur als letzte Option buchen, da Termine schnell ausgebucht sind. Das physische Gelbfieber-Zertifikat mitführen, da einige Grenzbeamte weiterhin Papierdokumente verlangen. Eine Reiseversicherung mit Abdeckung medizinischer Kosten in Kenia bleibt essenziell.
Die frühzeitige Impfung schützt auch bei künftigen Reisen in andere ostafrikanische Länder mit vergleichbaren Anforderungen.
