Druck bei geführten Touren
Erzwungene Souvenirkäufe
Tourgruppen, die von staatlichen Agenturen wie Koryo Tours organisiert werden, umfassen oft obligatorische Stopps in staatlich betriebenen Geschäften in Pyongyang oder auf dem Weg dorthin, wo Guides Touristen zu überteuerten Artikeln wie Propagandaplakaten oder lokalen Handwerkskunst drängen; zum Beispiel könnte ein einfaches Kim-Il-sung-Abzeichen für 10 EUR (äquivalent zu etwa 9.000 KPW) verkauft werden, obwohl die Produktionskosten viel niedriger sind, wobei Guides Provisionen verdienen, die die Preise in die Höhe treiben.
- Bestätigen Sie die Tourpläne im Voraus, um Einkaufsstopps zu identifizieren und auf Optionen ohne Einkäufe umzusteigen, falls verfügbar
- Verwenden Sie nur Fremdwährungen wie EUR oder USD, wie erforderlich, und verhandeln Sie höflich, wobei zu beachten ist, dass Feilschen selten wirksam ist aufgrund der staatlichen Kontrolle
- Halten Sie ein Budget für erwartete Extras, da das Verweigern von Käufen zu subtilen Tourverzögerungen führen könnte, und fordern Sie immer Quittungen in KPW für die Aufbewahrung an
Ungünstiger Währungsumtausch
In Hotels oder Umtauschstellen in großen Städten werden Touristen gezwungen, Geld zu einem schlechteren Kurs umzutauschen, wie z. B. nur 850 KPW pro USD statt des Schwarzmarktkurses von etwa 8.000 KPW pro USD, oft als 'Touristenkurse' gerechtfertigt, um staatliche Programme zu finanzieren.
- Tauschen Sie minimales Geld bei der Ankunft um und verlassen Sie sich, wo möglich, auf Kreditkarten, obwohl Geldautomaten rar sind
- Vermeiden Sie Umtausch vor Ort, indem Sie im Voraus mit Ihrem Touranbieter vereinbaren, und seien Sie sich bewusst, dass das Tragen von Fremdwährung für die meisten Transaktionen obligatorisch ist
- Melden Sie Unstimmigkeiten bei Ihrem Guide, da das Eskalieren an Touragenturen manchmal Probleme löst, obwohl Optionen begrenzt sind