Über Brüssel
Europas bestgehütetes Geheimnis-Hauptstadt
Brüssel leidet unter einem ungerechtfertigten Ruf als Stadt der Bürokraten und langweiligen Eurokraten — ein Ort, den man auf dem Weg nach Brügge durchquert. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die belgische Hauptstadt ist eine der lohnendsten Städte Europas für alle, die unter die Oberfläche blicken: ein Ort mit atemberaubender architektonischer Vielfalt, Weltklasse-Museen, der besten Bierkultur der Welt und einer Food-Szene, die sich leise zu einer der spannendsten Europas entwickelt hat.
Die Stadt existiert in Schichten. Im Herzen liegt die Grand Place — ein so perfekt erhaltener mittelalterlicher Platz, dass Victor Hugo ihn den schönsten Platz der Welt nannte. Darum herum breitet sich eine Stadt mit steilen Kopfsteinpflasterstraßen, überdachten Galerien aus dem 19. Jahrhundert, Art-Nouveau-Stadthäusern von Victor Horta und Viertelplätzen mit Café-Terrassen aus, die von Mittag bis Mitternacht an Sommerabenden gefüllt sind. Der Kontrast zwischen dem ornamentalen historischen Zentrum und den hippen, multikulturellen Kommunen Ixelles und Saint-Gilles ist eine der großen Freuden Brüssels.
Brüssel ist auch eine der multikulturellsten Städte Europas — über 180 Nationalitäten nennen sie ihr Zuhause, das Erbe ihrer Rolle als EU-Verwaltungshauptstadt. Das zeigt sich am deutlichsten im Essen: Kongolesisches Mafé, marokkanische Pastilla, vietnamesisches Pho und türkisches Börek sitzen neben Moules-Frites, Waterzooi und den besten belgischen Pralinen. Zwei oder drei Tage reichen, um die Oberfläche zu kratzen — aber je mehr Zeit Sie verbringen, desto mehr offenbart sich die Stadt.
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